
2.500: Das ist die geschätzte Zahl der Schiffe, die wegen der Blockade der Straße von Hormus derzeit im Persischen Golf festsitzen. 40 bis 50 davon sollen große Öltanker sein. Gleiches gilt für die Zahl der Container, wenn auch mit einer erheblich größeren Spanne von einer halben bis hin zu 1 Million Stück, deren Fehlen die Frachtkosten ebenso in die Höhe treibt wie die exorbitant steigenden Versicherungsprämien.
Auch wenn es erste vereinzelte Nachrichten über Passagen durch das Kriegsgebiet gibt: Manchem wird der Sprit nicht nur teuer, sondern knapp. So werden Kapitäne angewiesen, die Fahrt ihrer Schiffe zu drosseln, um den Verbrauch zu reduzieren. Die Frachtraten reagieren auf dieses Sammelsurium aus Ungewissheit, Angst und Politik bislang nicht mit allzu großen Sprüngen. Zurückhaltung bestimmt das Bild. Noch. Im April werden die Steigerungen wohl deutlich umfangreicher ausfallen.