
Durch Streiks und Demonstrationen, die für den 30. Oktober in Häfen in ganz Europa und anderen Regionen angesetzt sind, drohen Unsicherheiten hinsichtlich des Güterverkehrs. Laut ECG, dem Verband der europäischen Fahrzeuglogistik, planen Hafenarbeiter Aktionen in mehr als 100 Häfen in 17 Ländern – vom Südwesten Frankreichs über Hamburg und Häfen in Nordeuropa bis nach Piräus in Griechenland. Die Aktionen könnten sich auch auf Indien, Mexiko und die USA ausweiten.
Die Proteste richten sich in erster Linie gegen Waffentransporte und die Militarisierung der Hafenanlagen. Darüber hinaus hegen die Organisatoren Bedenken hinsichtlich der fortschreitenden Automatisierung und der daraus resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in den Häfen. Je nach Ort sind unterschiedliche Maßnahmen vorgesehen – von Demonstrationen bis hin zu Arbeitsniederlegungen. Einer vorläufigen Einschätzung zufolge könnte an diesem Tag die Abwicklung von bis zu 40.000 Containern davon betroffen sein. Den ausführlichen Logistik-Report inkl. der Frachtraten für die weltweit acht wichtigsten Passagen veröffentlicht Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) einmal wöchentlich in einem Onlinereport.