LyondellBasell: Konzern sortiert Compoundbereich mit A. Schulman neu

09.02.2023

Die europäischen Anlagen – hier in Wesseling – wurden im vergangenen Jahr nahe dem Auslastungsminimum gefahren (Foto: LYB)Die europäischen Anlagen – hier in Wesseling – wurden im vergangenen Jahr nahe dem Auslastungsminimum gefahren (Foto: LYB)

Wie fast alle anderen Polymer-Erzeuger hatte auch LyondellBasell (LYB, Houston, Texas / USA) vor allem gegen Jahresende 2022 mit der wirtschaftlichen Abkühlung zu kämpfen. Insbesondere die Olefine und Polyolefine in Europa und Asien kamen unter die Räder: Die Produktion lief teils deutlich gedrosselt und erreichte in Europa mit 60 Prozent ihren tiefsten Stand. Hier machte sich vor allem die geringere Verbrauchernachfrage nach langlebigen Verbrauchsgütern bemerkbar. CEO Peter Vanacker rechnet daher auch für das erste Halbjahr 2023 mit einem herausfordernden Marktumfeld. Allerdings glaubt er, dass im Dezember 2022 das Tief bei der Nachfrage erreicht war. 

Erstmals bestätigte der Konzern, dass man mit dem Fortschritt der Integration des A. Schulman-Kaufs im Jahr 2018 noch nicht allzu glücklich ist. Von Januar an werden nicht nur die Aktivitäten für „Catalloy“ TPO und Polybuten herausgelöst und zu gleichen Teilen den beiden Polyolefin-Regionalbereichen zugeschlagen. Vanacker will APS künftig als separate Einheit führen – was offenbar bedeutet, nicht mehr als eines der sechs Segmente – und stärker auf das Compounding fokussieren. 

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