Mikroplastik: BfR sieht bislang keine Gesundheitsgefährdung

14.06.2019

Die Wissenschaft ist sich nicht einig über die möglichen Gesundheitsschäden durch Mikroplastik (Foto: BUND)Die Wissenschaft ist sich nicht einig über die möglichen Gesundheitsschäden durch Mikroplastik (Foto: BUND)

Nach Meinung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR, Berlin) ist es derzeit unmöglich, das gesundheitliche Risiko der Aufnahme von Mikroplastik über die Nahrung zu bewerten. Dass Forscher aus Österreich im letzten Jahr erstmals Mikroplastik in Stuhlproben von Menschen nachgewiesen haben, sei nicht überraschend, bedingt etwa durch verschluckte Zahnpasta mit Mikropartikeln, so das BfR. Ein Risiko durch Mikroplastik in Peelings oder Duschgel halte man für unwahrscheinlich.

Aufgrund des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands wird angenommen, dass das akute gesundheitliche Risiko durch Mikroplastik insgesamt gering ist. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND, Berlin) begrüßt derweil eine Bundesratsinitiative, die die Bundesregierung auffordert, ein Verbot von Mikroplastik in Reinigungs-, Hygiene- und Kosmetikprodukten zu prüfen.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

Weitere Meldungen

mehr
KWeb_Website_Nachrichten_R1_300x500_01.03-30.06.2020 KWeb_Web_R4_Nachrichten_01.02.-31.12.2020_(300x150)

Newsletter

KunststoffWeb Newsletter
Die wichtigsten Nachrichten und Neuigkeiten aus der Kunststoffbranche – jeden Tag brandaktuell!

Bitte gültige E-Mail-Adresse eingeben. Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

KI Polymerpreise

KI Polymerpreise
  • 100 Zeitreihen für den Polymermarkt
  • Charts und Datentabellen
  • Preis-Indizes
  • Marktreports und Marktdaten
Mehr Informationen
KWeb_Superbanner_Xing_1290x150
© 1996-2020 KunststoffWeb GmbH, Bad Homburg