Polymer-Anlagen in Tiszaújváros: Die Reparaturen am größeren Cracker dürften noch einige Zeit dauern (Foto: Mol)
Der ungarische Chemiekonzern Mol (Budapest / Ungarn) hat die Force-Majeure-Erklärungen nach der Explosion in einem der Cracker im ungarischen Tiszaújváros auch auf Butadien ausgeweitet. Das bestätigte nun eine Sprecherin auf Nachfrage von KI. Aus dem Markt ist zugleich zu hören, dass die Linie im Juni offenbar zunächst gewartet und danach gedrosselt angefahren worden war. Für Juli ist wegen des Rohstoffmangels eine erneute Abschaltung wahrscheinlich. Die Verfügbarkeit dürfte den gesamten Sommer über eingeschränkt bleiben.
Am 22. Mai 2026 war es zu einer Explosion am größeren der beiden Cracker in Tiszaújváros gekommen. Das Unternehmen erklärte daraufhin Force Majeure für alle am Standort produzierten Polymere. Die Reparaturen an der Anlage werden nach Unternehmensangaben mehrere Monate in Anspruch nehmen.