MOL: Ungarischer Energiekonzern meldet Q2-Einbruch der Petrochemie

13.09.2022

Höhere Preise für Öl und Raffinerieprodukte trieben das Ergebnis im zweiten Quartal an (Foto: MOL)Höhere Preise für Öl und Raffinerieprodukte trieben das Ergebnis im zweiten Quartal an (Foto: MOL)

Der Energie- und Petrochemie-Konzern MOL (Budapest / Ungarn) hat trotz der aktuellen Unsicherheit in den Märkten im zweiten Quartal 2022 insgesamt ordentlich verdient. Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda wird mit 1,3 Mrd USD (1,3 Mrd EUR) beziffert, das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte gleichzeitig um 43 Prozent auf knapp 6,9 Mrd USD zu, was vor allem auf die hohen Preise für Öl und Gas zurückzuführen ist. Demgegenüber stieg der Nettogewinn mit 690 Mio USD nicht ganz so stark: Verglichen mit dem Vorjahresquartal wuchs dieser um 14 Prozent.

Von den beiden großen Geschäftsbereichen „Upstream“ und „Downstream“ ist insbesondere letzterer interessant. Zu dem im zweiten Quartal nach bereinigtem Ebitda 745 Mio EUR schweren Segment gehört neben den stark performenden Kraftstoffen auch die vergleichsweise kleine Petrochemie, die nach Aussage von CEO Zsolt Hernádi deutlich geringere Erlöse und auch signifikant geringere Margen einfuhr. Das bereinigte Ebitda der Petrochemie betrug 75,6 Mio EUR, das sind 70 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum und zudem auch ein weiterer Rückgang gegenüber dem ersten Quartal 2022. Begründet wird die Entwicklung der Petrochemie-Zahlen vor allem mit den Wartungsarbeiten im zweiten Quartal, die den Mengenausstoß erheblich gedrückt hätten.

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