Treiben die Volatilität am Kunststoffmarkt: die US-Angriffe auf den Iran (Foto: Pexels/Quachtungduong)
Die jüngsten US-Militärschläge gegen den Iran stürzen die Weltwirtschaft in neuerliche Turbulenzen. Buchstäblich über Nacht sind die Preise für Brent-Öl in China um bis zu 6 Prozent in die Höhe geschossen. Der Rohstoff, auf den die Raffinerien im Reich der Mitte elementar angewiesen sind und der zu wesentlichen Teilen aus der Golfregion stammt, wird zunehmend knapp.
Schon vor Wochen hat die Regierung in Peking die nationalen Erdölreserven freigegeben, um die landesweite industrielle Produktion am Laufen zu halten. Doch nicht nur die unmittelbar von der Versorgung aus dem Nahen Osten abhängigen Länder Asiens leiden unter der erneuten Eskalation am Persischen Golf. Auch deutsche Kunststoffverarbeiter stehen vor massiven Problemen.