Nanogate: Insolventer Oberflächenspezialist veräußert Konzernteile

09.03.2021

Das Werk im nordrhein-westfälischen Kierspe firmiert wieder als Goletz (Foto: Nanogate/Goletz)Das Werk im nordrhein-westfälischen Kierspe firmiert wieder als Goletz (Foto: Nanogate/Goletz)

Im Zuge des Sanierungsprogramms hat sich Nanogate (Quierschied-Göttelborn) von ersten Unternehmensteilen getrennt, die nicht zum Kerngeschäft gezählt werden. Der insolvente Oberflächenspezialist, der die Sanierung in Eigenverwaltung umsetzen will, veräußerte zum 1. März 2021 mit Zustimmung des Gläubigerausschusses die Aktivitäten in Kierspe im Rahmen eines Asset Deals an die Goletz GmbH (Kierspe). Mit verschiedenen Investoren laufen derzeit Verhandlungen über den Verkauf des Kerngeschäfts und weiterer Tochterunternehmen.

Nanogate hatte das Werk in Kierspe durch die Übernahme des damaligen Spritzgießbetriebs Walter Goletz erworben – 2016 hatte das Unternehmen aus Göttelborn erst die Mehrheit, 2019 dann die noch ausstehenden Anteile gekauft.
Die jetzige Transaktion sei „gewissermaßen ein Schritt zurück zu den Wurzeln“, erklärte Dr. Rolf Danzebrink gegenüber KI. Der bisherige Geschäftsführer von Nanogate Kierspe hatte die neue Goletz GmbH zusammen mit dem Altgesellschafter Michael Vedder im Januar 2021 gegründet.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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