Österreich: Debatte über Pfand- und Mehrwegsysteme

18.02.2020

ARA begrüßt die Dialogbereitschaft der Politik bei den Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft (Foto: ARA/Werner Streitfelder)ARA begrüßt die Dialogbereitschaft der Politik bei den Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft (Foto: ARA/Werner Streitfelder)

Die „Single-Use-Plastics"-Richtlinie der EU sieht vor, dass in Österreich von den jährlich rund 1,6 Mrd anfallenden Getränkeflaschen aus Kunststoff bis 2025 mindestens 77 Prozent und bis 2029 mindestens 90 Prozent getrennt gesammelt und recycelt werden. Aktuell beträgt die Sammelquote nach Angaben des österreichischen Umweltministeriums 70 Prozent. In einer Studie wurden Handlungsoptionen zur Erreichung der Sammelquoten erhoben und die dafür erforderlichen Aufwendungen berechnet.

Gemäß der Studie müssten bei einer deutlichen Erhöhung der getrennten Sammlung von Kunststoffen und einer massiven Verbesserung der Sortierung zusätzlich rund 75 Prozent oder bis zu 1 Mio t des gesamten österreichischen Siedlungsabfalls zusätzlich sortiert werden. Als eine Option zur Erreichung der EU-Ziele sehen die Autoren ein Pflichtpfand auf Einweg-Kunststoffgetränkeflaschen. Ein Regierungsprogramm sieht vor, insbesondere Mehrwegsysteme als „ökologisch vorteilhafteste Variante" für Getränkeverpackungen auszubauen.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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