Das PET-Recyclingwerk in Müllendorf: Das Unternehmen investierte zuletzt in die Anpassung der Anlage an das österreichische Einwegpfandsystem (Foto: PET to PET)
Der österreichische Verwerter PET to PET Recycling Austria (Müllendorf) hat seine Verarbeitungsmenge im ersten Halbjahr 2026 um 7 Prozent reduziert. Laut Geschäftsführer Christian Strasser bleibt die Kreislaufwirtschaft in Europa unter Druck: Sekundärrohstoffe seien weiterhin dauerhaft teurer als Primärmaterialien, während die angespannte Wirtschaftslage viele Unternehmen dazu zwinge, sämtliche Kostensenkungspotenziale auszuschöpfen, hieß es.
Zudem habe die Einführung des österreichischen Einwegpfandsystems bereits im zweiten Halbjahr 2025 zu einem deutlichen Rückgang der Materialmengen geführt, der sich teilweise auch im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt habe, sagte Strasser.