
Die Kaufzurückhaltung der Verarbeiter sowie günstige Importware aus Asien zwangen Anbieter bei den meisten Materialien zunächst zu weiteren Preiszugeständnissen. Anschließend pendelten sich die Verhandlungen oft bei einem Rollover ein. Die Linien der Recycler liefen europaweit nicht unter Volllast. Hierfür waren die Nachfrage der Verarbeiter zu gering und die eigenen Lager zu gut bestückt.
Im Oktober dürften die Turbulenzen im Nahen Osten und die damit einhergehenden Sorgen um unterbrochene Lieferketten den Recyclern dabei helfen, ihre Notierungen weiter zu stabilisieren. Unterstützung erhalten sie dabei durch das deutlich verspätete Eintreffen von Importware. Angebotsseitig dürfte sich nicht viel ändern. Wegen der gestiegenen Unsicherheiten im Nahen Osten vertrauen Verarbeiter zwar darauf, dass das Interesse ihrer Kunden an Rezyklaten leicht anzieht.