Mutiger Schritt nach vorn: OMV-CEO Alfred Stern (Foto: OMV)
Der CEO des Öl- und Gaskonzerns OMV (Wien / Österreich), Alfred Stern, hält eine Konsolidierung der Chemieindustrie in Europa für „zweifelsohne“ notwendig. In einem Interview mit der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ sagte der OMV-Chef wörtlich: „Wir können nicht krampfhaft versuchen, jeden Standort in seiner jetzigen Form zu erhalten.“ Etliche europäische Anlagen, die Produkte für das Massengeschäft herstellten, seien „alt und international einfach nicht mehr wettbewerbsfähig“, erklärte Stern.
Sollten sich die Strukturen in Europa nicht ändern, sei die Schließung weiterer Werke und Standorte „zwangsläufig“, ist sich der 61-Jährige, der die OMV seit 2021 leitet und dessen Vertrag im August dieses Jahres endet, sicher.