Investiert und sichert Beschäftigung: Unternehmenschef Dr. Holger Loclair (Foto: Orafol)
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen keine Selbstverständlichkeit: Der Spezialfolienhersteller Orafol (Oranienburg) hat bekannt gegeben, sein Investitionsvolumen deutlich auszuweiten. Bis zum Jahr 2030 sollen allein in den Stammsitz in Brandenburg 235 Mio EUR fließen. Das bisherige Investitionsprogramm hatte für die Jahre 2025 bis 2027 Investitionen von 150 Mio vorgesehen.
Zusätzlich zu den geplanten Mitteln für Oranienburg seien Investitionen für Erweiterungsprojekte an anderen Standorten geplant, erklärte Konzernchef Dr. Holger Loclair. Unter anderem gelte dies für die Tochtereinheiten in Belgien, den USA und Südkorea. Allein für Südkorea sieht eine Absichtserklärung mit der Provinz Gyeonggi Investitionen von mehr als 60 Mio USD vor, die für die erste Ausbaustufe eines Werks in der Region Seoul angedacht sind.