Polyamide: DuPont erklärt weltweite Force Majeure

22.02.2021

Werk mit Linien für Polymerisierung und Compounding in Hamm-Uentrop (Foto: DuPont)Werk mit Linien für Polymerisierung und Compounding in Hamm-Uentrop (Foto: DuPont)

Die zahlreichen Ausfälle von Vorproduktanlagen in den Wertschöpfungsketten wesentlicher technischer Thermoplaste zwingen DuPont (Wilmington, Delaware / USA) dazu, selbst Force Majeure für die eigenen Produkte zu erklären. Ab Montag, 22. Februar 2021, will DuPont zunächst alle Lieferungen stoppen und diese erst nach genauerer Abwägung der Lage und der notwendigen Zuteilungsentscheidungen wieder aufnehmen.

Betroffen sind nach Angaben des Geschäftsbereichs „Mobility & Materials" vor allem Produkte der Marken „Zytel" (Polyamide) inklusive der „HTN"-Materialien, „Crastin" (PBT), „Rynite" (Polyester), „Selar" (PA-Barrierematerialien), „Minlon" (PA 6.6 GF) und „Pipelon" (PA 6.12). Bei allen diesen Basispolymeren und Compounds könne es zu bislang unabsehbaren Allokationen kommen, die im Februar und März sowie wohl auch noch in den Monaten danach auftreten können. Das versetzt insbesondere der ohnehin angezählten Polyamidstrecke einen weiteren Schlag.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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