Polypropylen: Deutliche Preiskorrekturen im Juli

06.08.2026

In den Juli-Gesprächen einigten sich Erzeuger und Verarbeiter darauf, das extrem hohe Preisniveau deutlich nach unten zu korrigieren. Der Abschlag beim Vorprodukt Propylen von 190 EUR/t war dabei nur ein erster Anhaltspunkt, die Rücknahmen bei den Polymeren überstiegen diesen letztendlich erheblich.

Der Ausstoß der Compoundeure konnte und kann den Bedarf trotz deutlicher Drosselungen erfüllen. Qualitäten aus Fern- und Nahost sowie erstmals teilweise auch aus den USA reichern das Angebot an. Auch in den kommenden Sommerferien-Wochen wird die Auftragslage aus den Anwendungsmärkten auf sehr niedrigem Niveau verharren. Entsprechend gering dürften die Bestellungen der Verarbeiter ausfallen. Für den August zeichnen sich nur geringe preisliche Änderungen ab. 

    © KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

    Weitere Meldungen

    mehr

    Thema "Force Majeure"

    Force Majeure in der Kunststoffindustrie: Fragen und Antworten
    Force Majeure in der Kunststoffindustrie

    Fragen und Antworten: Was Kunst­stoff­verarbeiter wissen müssen, wenn der Lieferant nicht mehr liefert – Informationen zum Themenkomplex Force Majeure, Corona und Kunststoff-Preisentwicklung sowie Tipps für die Praxis.

    Jetzt lesen

    Newsletter

    KunststoffWeb Newsletter
    Die wichtigsten Nachrichten und Neuigkeiten aus der Kunststoffbranche – jeden Tag brandaktuell!

    Bitte gültige E-Mail-Adresse eingeben. Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

    KI Polymerpreise

    KI Polymerpreise
    • 100 Zeitreihen für den Polymermarkt
    • Charts und Datentabellen
    • Preis-Indizes
    • Marktreports und Marktdaten
    Jetzt kostenlos testen
    © 1996-2026 Kunststoff Information GmbH, Bad Homburg