
In den Juli-Gesprächen einigten sich Erzeuger und Verarbeiter darauf, das extrem hohe Preisniveau deutlich nach unten zu korrigieren. Der Abschlag beim Vorprodukt Propylen von 190 EUR/t war dabei nur ein erster Anhaltspunkt, die Rücknahmen bei den Polymeren überstiegen diesen letztendlich erheblich.
Der Ausstoß der Compoundeure konnte und kann den Bedarf trotz deutlicher Drosselungen erfüllen. Qualitäten aus Fern- und Nahost sowie erstmals teilweise auch aus den USA reichern das Angebot an. Auch in den kommenden Sommerferien-Wochen wird die Auftragslage aus den Anwendungsmärkten auf sehr niedrigem Niveau verharren. Entsprechend gering dürften die Bestellungen der Verarbeiter ausfallen. Für den August zeichnen sich nur geringe preisliche Änderungen ab.