Polyurethan: Nagelprobe für europäische Weichschaumproduktion

20.01.2020

Der europäische PUR-Markt – insbesondere das Segment Blockweichschäume – spürt seit 2018 einen Rückgang der Nachfrage. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielschichtig und reichen von der starken Preisvolatilität in den vergangenen Jahren über diverse Werksschließungen und Konsolidierungen bis hin zu der Tatsache, dass sich Verarbeiter in der Hochpreisperiode der Isocyanate beispielsweise im Möbel- und Komfortsegment günstigeren Schäumen niedrigerer Dichte sowie insgesamt auch anderen Materialien zugewandt haben. Allerdings gibt es zarte Anzeichen für eine Trendumkehr, zumindest aber eine Abschwächung des Rückgangs in den nächsten beiden Jahren, berichtet  der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Online-Report. 2020 muss hier noch zeigen, wie tragfähig dieser erwartete Trend sein kann.

Ein weiterer Punkt auf der Liste der kommenden Herausforderungen für den Weichschaummarkt ist das Recycling beispielsweise von Matratzen. Hier gibt es erste ernstzunehmende Ansätze, die bei einer flächendeckenden Verfolgung künftig allerdings zusätzlich auf die Primärproduktion drücken könnten.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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