Re-Match: Kunstrasen-Recycler schließt Werk in Dänemark

24.01.2025

Vor dem Aus: Das Werk im dänischen Herning (Foto: Re-Match)Vor dem Aus: Das Werk im dänischen Herning (Foto: Re-Match)

Die Pläne waren ambitioniert, doch nun wird das Geschäft erst einmal zurückgestaucht: Der Recycler von Kunstrasen Re-Match (Herning / Dänemark) kündigte an, die Aktivitäten in Dänemark zu restrukturieren und die Produktion am Standort Herning einzustellen. Die dortige Unternehmenseinheit beschäftigt 33 Mitarbeiter. 

Re-Match begründete die Entscheidung mit der angespannten Finanzlage, den operativen Herausforderungen und dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld. In Bezug auf das Kunstrasen-Recycling gebe es in der Branche und in den Ausschreibungssystemen noch immer keine Anreize für Kommunen und Rasenanbieter, klagte Re-Match. 

In Herning hatte das Unternehmen im Jahr 2016 sein erstes Werk gegründet. Ein zweites, größeres (8.800 m2) wurde 2022 im niederländischen Tiel fertiggestellt. Eine dritte Aufbereitungsstätte war im Rahmen eines Joint Ventures für das Elsass in Erstein vorgesehen, der Bau sollte 2023 beginnen. Offenbar wurde das Projekt aber auf Eis gelegt, denn die damals angekündigte Anlage wird in der aktuellen Pressemitteilung von Re-Match gar nicht mehr erwähnt. Ursprünglich hatte sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, in Europa und Nordamerika insgesamt 24 Werke für das Kunstrasen-Recycling zu errichten.

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