Scheut das Pferd, oder macht es Männchen – vor den neuen Eigentümern? (Foto: Schleich)
Die Gläubiger wollen beim Spielwarenhersteller Schleich (München) offenbar das Ruder übernehmen. Beim Bundeskartellamt meldete Ende August der US-Finanzinvestor H.I.G. Capital (Miami, Florida / USA) den „indirekten Erwerb einer Minderheitsbeteiligung“ an der Schleich Group Holding als Vorhaben an.
Aus einer Veröffentlichung der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde ergeben sich Details: Danach will sich eine Gruppe von Kreditgebern, die teilweise von H.I.G. Capital verwaltet oder beraten wird, zu einer Stiftung niederländischen Rechts zusammenschließen. Diese Stiftung soll im Rahmen einer finanziellen Restrukturierung mittelbar sämtliche Anteile an der Schleich Group Holding erwerben.