
Angesichts der schwachen Nachfrage tendierten die Preise der berichteten Typen teils leicht abwärts, blieben teils aber auch im Rollover stecken. Die Forderungen der Erzeuger, die Verteuerung von Ethylen (+42,50 EUR/t) einzupreisen, hielten sich nur zu Beginn des Monats. Danach setzte bei dem noch immer sehr hohen Preisniveau rasch ein Bröckeln der Vorschläge ein, zumal die Versorgung meist gut mit Tendenz zum Überhang war – trotz der Drosselungen europäischer Anlagen.
Die Abrufe der Verarbeiter blieben auf sehr niedrigem Niveau, denn viele Betriebe nutzen die maue Auftragslage zur Ferienzeit, um ihre Belegschaft in den Urlaub zu schicken. Zudem standen bei einigen Betrieben die Lager noch recht hoch. Der Ethylen-Kontrakt für September wurde mit einem nur leichten Abschlag fixiert. Das dürfte auch für die Notierungen von Polyethylen nur geringe Veränderungen bedeuten.