Säckeweise: Polypropylen aus der Produktion der Sibur-Tochter Zapsibneftekhim (Foto: Sibur)
Ein höheres Absatzvolumen konnte die 2025 auch in Russland eingebrochenen Polymerpreise nicht annähernd ausgleichen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr meldete der größte Petrochemiekonzern des Landes Sibur (Moskau / Russland) 9,7 (Vorjahr: 9,6) Mio t verkaufte Vorprodukte und Kunststoffe.
Der Umsatz gab jedoch um 10 Prozent auf 1,05 Bil RUB (11,7 Mrd EUR) nach, das Ebitda verlor mit einem Minus von 22,5 Prozent auf 370 Mrd RUB noch stärker. Der Nettogewinn stieg zwar um 4,5 Prozent auf 205 Mrd RUB – getrieben allerdings von Wechselkurseffekten. Ohne diesen Sondereffekt hätte sich der Gewinn gegenüber dem Vorjahr nahezu halbiert.