Strebengewirr und Volatilität: der Strompreis (Foto: Pexels/Pixabay)
Der April war geprägt von einem hochvolatilen Spannungsfeld aus geopolitischer Eskalation im Nahen Osten – inklusive massiver Unsicherheiten rund um die Straße von Hormus – sowie strukturell angespannten LNG-Märkten. Der Strommarkt schwankte mithin zwischen Hoffnung auf diplomatische Entspannung und erneuter Eskalationsangst. Die Notierungen verhielten sich entsprechend – und zeigten eine extreme Volatilität.
Hilfreich für die Preisreduzierungen war die Seitwärtsbewegung des CO2-Preises. Der Anteil an gasbasierter Stromerzeugung sank in dem Maße, wie sich die PV-Erzeugung erhöhte. Auch die steigenden Temperaturen trugen dazu bei, dass für die Jahreszeit leicht überdurchschnittlich negative Preise nicht nur stundenweise, sondern als Tageswerte möglich waren.