Der Produktionsstandort in Schkopau in Sachsen-Anhalt: Die PS-Produktion steht vor dem Aus (Foto: Trinseo)
Jetzt ist es beschlossen: Wie aus einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, hat das Management von Trinseo (Wayne, Pennsylvania / USA; ) am 5. Dezember 2025 die dauerhafte Schließung der Polystyrol-Produktion am ostdeutschen Standort Schkopau angekündigt. Dass die Anlage zur Disposition steht, hatte das Unternehmen bereits im Oktober bekannt gegeben.
Trinseo geht davon aus, dass durch die Maßnahme in den nächsten drei Jahren Kosten von 30 bis 40 Mio USD (26 bis 34 Mio EUR) entstehen. Im Gegenzug soll das Konzernergebnis durch die Schließung bereits vom nächsten Jahr an um rund 10 Mio USD verbessert werden. Geld, das der US-Konzern dringend benötigt. Für 2025 rechnet die Unternehmensführung um CEO Frank Bozich – freilich auch aufgrund von Restrukturierungskosten – mit einem Nettoverlust von 408 bis 428 Mio USD.