Muss sich sanieren: der Styrolkunststoffspezialist aus Wayne, Pennsylvania (Foto: Trinseo)
Offenbar unvermeidlich: Der Styrolkunststoffkonzern Trinseo (Wayne, Pennsylvania / USA), der mit Liquiditätsnöten rang und auch im ersten Quartal 2026 nicht aus den roten Zahlen herauskam, strebt nun nach einer finanziellen Restrukturierung unter Chapter 11 des US-Insolvenzrechts. Die makroökonomischen Belastungen der vergangenen vier Jahre hätten die finanzielle Leistungsfähigkeit unter Druck gesetzt, heißt es in einem Kundenbrief, der KI vorliegt.
Durch die Restrukturierung will Trinseo die Schuldenlast um rund 2 Mrd USD (1,7 Mrd EUR) reduzieren, was die jährlichen Zinszahlungen um etwa 140 Mio USD senken würde. Die meisten operativen Einheiten seien von der Insolvenz aber nicht betroffen, betonte das Unternehmen. Auch im täglichen Geschäft mit den Kunden werde sich nichts ändern.