Nach wie vor starkem Gegenwind ausgesetzt: der Kunststoffkonzern aus Wayne im US-Bundesstaat Pennsylvania (Foto: Trinseo)
Der Kunststoffkonzern Trinseo (Wayne, Pennsylvania / USA) kommt aus den roten Zahlen nicht heraus. Für das erste Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen Nettoverlust von 116 Mio USD (99 Mio EUR), nach einem Minus von 79 Mio USD ein Jahr zuvor. Der aktuelle Fehlbetrag beinhaltete zwar negative Sondereffekte von 31 Mio USD, die vor allem mit Kosten für die laufenden Kreditverhandlungen und Restrukturierungsmaßnahmen in Verbindung stehen.
Aber auch operativ lief es nicht rund: Das bereinigte Ebitda fiel um 18 Prozent auf 53 Mio USD, und der Umsatz sank um 7,6 Prozent auf 725 Mio USD. Gründe dafür waren rückläufige Preise (-9 Prozent) und geringere Verkaufsmengen (-4 Prozent), was positive Deviseneinflüsse (+5 Prozent) nur zum Teil ausgleichen konnten. CEO Frank Bozich sprach daher einmal mehr von „dynamischen Marktbedingungen“.