Wenig erfreut über die Entwicklung der Hausgerätebranche: Türkbesd-Chef Alper Sengül (Foto: Türkbesd)
Im ersten Quartal 2026 verzeichneten die Produzenten von Hausgeräten in der Türkei einen neuerlichen Rückschlag: 10 Prozent weniger lokal verkaufte Geräte und – für das stark exportorientierte Land viel wichtiger – 23 Prozent weniger Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ähnlich erging es der Produktion, die um 21 Prozent absackte.
Alper Sengül – CEO von BSH Türkiye und Vorsitzender des Herstellerverbandes Türkbesd (Istanbul / Türkei) – warnte davor, dass der Abwärtstrend permanente Folgen haben könnte. „Der Rückgang ist bereits seit einigen Jahren zu bemerken“, sagte er, „eine Erholung zeichnet sich nicht ab.“ Stattdessen sank das Exportvolumen zuletzt auf 20,2 Mio Geräte – und erreichte damit gerade noch das Niveau von 2015.