Umwelt: Finnische Ostsee-Studie untersucht Zersetzung von Folien

28.01.2020

Meeresforscher Hermanni Kaartokallio vom Finnischen Umweltinstitut (Foto: SYKE)Meeresforscher Hermanni Kaartokallio vom Finnischen Umweltinstitut (Foto: SYKE)

Das finnische Umweltinstitut SYKE (Helsinki / Finnland) hat im Zuge des einjährigen Forschungsprogramms „Ubinam“ untersucht, wie sich biologisch abbaubare und biobasierte Polymere im Meer tatsächlich zersetzen. Das Resultat: Einige Materialien waren nach sechs Monaten nahezu vollständig abgebaut, andere hatten sich im Laufe des gesamten Jahres nur wenig zersetzt.

"In einer natürlichen Umgebung wie dem Meer sind die Bedingungen nicht ideal, und daher verläuft der Abbau langsamer als bei der industriellen Kompostierung", erläutert SYKE-Senior Researcher Hermanni Kaartokallio, der mit seinem Team ein Jahr lang das Verhalten von verschiedenen Biopolymeren im Meer und im Labor getestet hat.

Das Ergebnis: Im Laufe des Jahres zersetzte sich die biologisch abbaubare Celluloseacetat-Folie am stärksten, die PLA-Folie dagegen kaum. „Und die Bio-Polyethen-Folie war auch nach einem Jahr im Meer so gut wie neu", sagt Kaartokallio.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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