Verteidigungsindustrie: Gute Geschäfte für die Kunststoffverarbeiter?

07.05.2026

Ohne Kunststoffkomponenten undenkbar: Hochleistungsradar für die Luftverteidigung (Foto: Hensoldt)Ohne Kunststoffkomponenten undenkbar: Hochleistungsradar für die Luftverteidigung (Foto: Hensoldt)

Mit einem 100 Mrd EUR schweren „Sondervermögen Bundeswehr“ und der Befreiung der Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse will Deutschland den Auf- und Ausbau seiner militärischen Verteidigungsfähigkeit forcieren. Allein in diesem Jahr 2026 stehen fast 50 Mrd EUR für die Beschaffung von Kriegsgerät zur Verfügung. Seitdem klar ist, dass Deutschland massiv in die Aufrüstung investiert, sind die Umsätze und Gewinne großer Rüstungskonzerne wie Rheinmetall oder KNDS in die Höhe geschossen. 

Für die Kunststoffindustrie ist der Verteidigungssektor ebenfalls ein potenziell attraktiver Kunden- und Absatzmarkt. Kunststoffe und Verbundwerkstoffe sind in zahlreichen Anwendungen und Produkten der Rüstungsindustrie zu finden. Kann die Verteidigungsindustrie also zum Rettungsanker der kunststoffverarbeitenden Unternehmen werden, die in den vergangenen Monaten und Jahren von der Krise im Automobilbau und dem Bausektor schwer gebeutelt wurden? Kunststoff Information hat bei Marktexperten nachgefragt. Das Ergebnis überrascht. 

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