Hofft auf die Wende: Der Kunststoffverarbeiter aus Illertissen (Foto: Weiss Kunststoffverarbeitung)
Für 2026 zeigt sich Weiss Kunststoffverarbeitung (Illertissen) verhalten optimistisch. Auch wenn das Spritzgießunternehmen das Geschäftsumfeld als weiterhin schwierig einschätzt, sollen neue Projekte aus unterschiedlichen Branchen wie Automotive, E+E und Intralogistik rückläufige Abrufe zumindest teilweise kompensieren. Firmenchef Jürgen Weiß geht davon aus, dass die deutsche Kerngesellschaft den Umsatz 2026 um 2,4 Prozent auf 42 Mio EUR steigern wird und die ungarische Tochtereinheit um 6,5 Prozent auf 11,5 Mio EUR.
Im abgelaufenen Jahr 2025 stand Weiss hingegen weiter unter Druck: Kunden korrigierten ihre Abrufe nach unten und verschoben Projekte, was zu einer geringeren Auslastung der beiden Werke in Illertissen und Györ / Ungarn führte. Im Zuge dessen sanken die Gesamterlöse der Weiss-Gruppe um 4,6 Prozent auf 51,8 Mio EUR (Deutschland: -9,4 Prozent auf 41 Mio EUR, Ungarn: +0,9 Prozent auf 10,8 Mio EUR).