Das Verarbeitungssegment unter anderem mit PVC-Rohren schlug sich 2025 noch recht ordentlich (Foto: Westlake)
Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat sich der vorausgegangene Gewinn des Kunststofferzeugers Westlake (Houston, Texas / USA) in Luft aufgelöst. Während sich das um Sondereffekte bereinigte Ebitda lediglich von 2,29 Mrd USD (1,99 Mrd EUR) auf 1,14 Mrd USD halbierte, stand unter dem Strich wegen Schließungskosten und Abschreibungen ein kräftiger Verlust von 1,5 Mrd USD. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von 602 Mio USD ausgewiesen. Der Umsatz gab gleichzeitig um 8 Prozent auf 11,17 Mrd USD nach.
Vor allem das Erzeugungssegment „Performance and Essential Materials“ (PEM) mit PVC, Polyethylen, Epoxidharzen und diversen Zwischenprodukten sowie auch der Konzerntochter Vinnolit (Ismaning) belastete das Ergebnis massiv.