
Trotz des leicht teureren Hauptvorproduktes Styrol blieben die Notierungen für Orthoharze im Dezember wegen der schwachen Nachfrage stabil. Im Januar dürfte sich daran kaum etwas ändern: Der Styrol-Kontrakt wurde zwar erneut um 21 EUR/t höher fixiert, und leichte Auffülltendenzen dürften den Markt in den kommenden Wochen etwas umtreiben. KI erwartet dennoch insgesamt einen Rollover, allenfalls sehr geringe Preisanpassungen nach oben.
Bei den Glasfaserprodukten kam zum Jahresende noch etwas Bewegung in den Markt – vor allem bei Rovings. Großabnehmer nutzten ihre Marktmacht und konnten Abschläge von bis zu 50 EUR/t erreichen. Kleine Abnehmer mussten sich hingegen meist mit einem Rollover zufriedengeben. Faserschnittmatten hingegen standen unverändert unter dem Druck günstiger Asien-Importe und reagierten darauf mit nachlassenden Preisen. Die bisher bekannten, wenigen Transaktionen für das erste Quartal 2026 zeigen wie bei den Harzen eine Fortschreibung der Vormonatsabschlüsse. Erste Bestellungen für Lagerauffüllungen seitens der Verarbeiter dürften die Stabilität stützen. Dies berichtet der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Online-Report.