Symbolbild (Foto: KI)
Im Mai 2026 hat der Kunststofferzeuger Röhm (Darmstadt) auf seine Preise für PMMA- und PMMI-Spritzgießcompounds (Marken „Plexiglas“ und „Pleximid“) ein deftiges Plus von 1.000 EUR/t aufgeschlagen und dies mit den Verwerfungen an den Energie- und Rohstoffmärkten infolge des Nahost-Konflikts begründet. Man werde die Situation ständig prüfen und den Aufpreis entsprechend anpassen, heißt es in einem Kundenschreiben von Mitte April.
Auf die Nachfrage, ob der Aufpreis vollumfänglich umgesetzt worden und noch immer in der angekündigten Höhe in Kraft sei, wollte Röhm mit Verweis auf das Kartellrecht keine Auskunft geben.