
Bei den verstärkten Compounds mussten die Erzeuger abermals gestiegene Kosten an ihre Kunden weitergeben – sogar auf die Gefahr hin, durch die Aufschläge die Nachfrage im Keim zu ersticken. Ohnehin war die Order mau. Auch wenn die Produktion nach wie vor beeinträchtigt wurde, entspannte sich die Versorgungslage in Europa leicht.
Nach vier Monaten Preiserhöhung in Folge wurde der Kontrakt für das Vorprodukt Propylen nach unten angepasst. Dies öffnet Türen, auch das Preisniveau bei Polypropylen zu korrigieren. Im Juni werden deutlich mehr Importe erwartet. Bei der Ordertätigkeit wird nicht mit Impulsen gerechnet.