
Getrieben vom Anstieg bei Naphtha, verteuerte sich im Februar der Ethylenkontrakt um 15 EUR/t. Die Hoffnungen auf eine saisonale Belebung der Nachfrage erfüllten sich jedoch nicht. Der kalte Winter drückte die Bedarfe unter Plan. Erzeuger konnten somit die gestiegenen Kosten nur in Ausnahmefällen einpreisen. Zumeist regierte der Rollover. Auch die Verarbeiter litten unter Eis und Schnee. Zum Teil fuhren sie ihre Anlagen deutlich gedrosselt und produzierten dennoch auf Lager.
Im März dürfte sich Ethylen erneut verteuern – vermutlich sogar stärker als im Februar. Erzeuger werden daher ihren Druck erhöhen, um die anteiligen Kosten eingepreist zu bekommen. Ob mit oder ohne Importe aus Asien wird das Angebot die Nachfrage übersteigen.