Standard-Thermoplaste: Aufschläge so hoch wie noch nie

16.04.2026

Es ist die heftigste Preisbewegung, die der Branchendienst KI je verzeichnet hat: Infolge der explodierenden Kosten für Rohstoffe, Energie, Transport und Logistik, die der Nahostkrieg in den internationalen Lieferketten hervorgerufen hat, schossen die Notierungen für Polyolefine und Styrolkunststoffe Anfang April zwischen 600 und 725 EUR/t nach oben. Damit übertrafen die Aufschläge selbst die enormen Kostensteigerungen von Ethylen, Propylen und Styrol. Grund dafür sind absehbare Lieferengpässe bei wichtigen Vorprodukten und den Standard-Thermoplastne.

Viele europäische Kunststofferzeuger verhängten bereits Lieferstopps oder allokieren die Mengen. Einige erklärten auch Force Majeure, meist wegen technischer Probleme. Derweil bleiben Importe aus Asien weitgehend aus. Geradezu verzweifelt versuchen Verarbeiter, sich Mengen zu sichern. Vor diesem Hintergrund können die Produzenten ihre Preise diktieren. 

    © KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

    Weitere Meldungen

    mehr

    Thema "Force Majeure"

    Force Majeure in der Kunststoffindustrie: Fragen und Antworten
    Force Majeure in der Kunststoffindustrie

    Fragen und Antworten: Was Kunst­stoff­verarbeiter wissen müssen, wenn der Lieferant nicht mehr liefert – Informationen zum Themenkomplex Force Majeure, Corona und Kunststoff-Preisentwicklung sowie Tipps für die Praxis.

    Jetzt lesen

    Newsletter

    KunststoffWeb Newsletter
    Die wichtigsten Nachrichten und Neuigkeiten aus der Kunststoffbranche – jeden Tag brandaktuell!

    Bitte gültige E-Mail-Adresse eingeben. Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

    KI Polymerpreise

    KI Polymerpreise
    • 100 Zeitreihen für den Polymermarkt
    • Charts und Datentabellen
    • Preis-Indizes
    • Marktreports und Marktdaten
    Jetzt kostenlos testen
    © 1996-2026 Kunststoff Information GmbH, Bad Homburg