
Erneut legten die Märkte für Styrolkunststoffe wenig Preisfantasie an den Tag: Bei sämtlichen Werkstoffen folgten die Notierungen recht dicht der Kostenentwicklung der Vorprodukte. Polystyrol und EPS orientierten sich weitgehend an der Styrol-Referenz, auch wenn deren Anstieg von 120 EUR/t angesichts der schwachen Nachfrage und eines reichlichen Angebots nicht immer im vollen Umfang eingepreist wurde.
Auch bei ABS diente die Weitergabe der Kosten – hier gesellten sich neben Styrol auch Butadien und ACN zu dem Kostenmix – als Richtschnur. Für größere Abweichungen gab es keinen Spielraum, weder bei den Anbietern noch bei den Verarbeitern.