Profitiert von Nischenmärkten wie Batteriematerialien und 3D-Druck: der französische Spezialchemiekonzern Arkema (Foto: Arkema)
Im ersten Halbjahr 2026 hat Arkema (Colombes / Frankreich) weitgehend stabile Zahlen abgeliefert. Die Ebitda-Marge des Spezialchemiekonzerns blieb unverändert bei 14,6 Prozent – resultierend aus jeweils leichten Rückgängen bei Umsatz und Ebitda auf 4,6 Mrd EUR respektive 692,5 Mio EUR. Bei Letzterem konnte der Auftrieb der Zwischenprodukte den Abschwung bei den Spezialitäten nicht vollständig ausgleichen. Unterm Strich erwirtschaftete Arkema – wie im Vorjahreszeitraum – einen Nettogewinn von 97,3 Mio EUR.
Gegen Ende des zweiten Quartals verbesserte sich der Absatz insbesondere bei den Hochleistungspolymeren und Beschichtungsmaterialien leicht, woraus der Vorstand einen Trend für die zweite Jahreshälfte ableitet. CEO Thierry LeHenaff rechnet auf dieser Basis mit einem etwas höheren Ebitda als die 1,25 Mrd EUR des Vorjahrs.