Vor Eignerwechsel? Elastomer-Erzeugung in Dormagen (Foto: Arlanxeo)
Offensichtlich tritt Saudi Aramco (Dhahran / Saudi-Arabien) finanziell auf die Bremse: Nach Angaben der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ prüft der staatliche saudische Ölkonzern Verkäufe von Beteiligungen im Wert von insgesamt rund 35 Mrd USD (30 Mrd EUR). Angedacht sei auch eine Abgabe des Elastomerherstellers Arlanxeo (Maastricht / Niederlande), schreibt Bloomberg und beruft sich auf mit dem Vorgang vertraute Quellen. Weder Arlanxeo noch Saudi Aramco antworteten zunächst auf entsprechende KI-Nachfragen.
Dem Vernehmen nach hat Aramco bereits im Juli 2026 die US-Investmentbank J.P. Morgan unter dem Decknamen „Projekt Atlas“ mit dem Verkauf beauftragt. Dabei werden für Arlanxeo ein Umsatz von 2,9 Mrd EUR sowie ein geschätztes Ebitda von 140 Mio EUR für das Jahr 2026 angegeben. Saudi Aramco selbst nennt keine Zahlen zu einzelnen Beteiligungen.