Hat das Asien-Geschäft kräftig ausgebaut: Der Automobilzulieferer aus Winterthur (Foto: Autoneum)
Der Automobilzulieferer Autoneum (Winterthur / Schweiz) hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,29 Mrd CHF (2,47 Mrd EUR) erwirtschaftet. Gegenüber dem Jahr zuvor war dies ein Rückgang von 2,1 Prozent. Stützend wirkten zwei Übernahmen in China, belastend hingegen negative Währungseffekte durch die Aufwertung des Schweizer Franken. Auf organischer Ebene sanken die Erlöse um 4,1 Prozent, wie das Unternehmen meldet.
Einbußen hatte Autoneum in den meisten Regionen zu verdauen. Deutlich fielen diese in Europa und Nordamerika aus, wo die Erlöse um 8,3 Prozent auf 1,06 Mrd CHF beziehungsweise um 8,9 Prozent auf 806 Mio CHF absackten. Nicht ganz so heftig gestaltete sich der Rückgang in der Absatzregion SAMEA (Südamerika, Nahost und Afrika), dort sanken sie um 3 Prozent auf knapp 118 Mio CHF. Lediglich in Asien ging es nach oben, und das sogar kräftig: Insbesondere aufgrund der Akquisitionen der Jiangsu Huanyu Gruppe und der Chengdu Yiqi-Sihuan Gruppe kletterten die Erlöse dort um 65 Prozent auf 326 Mio CHF.