Avantium: FDCA-Anlage rückt nun doch in greifbare Nähe

10.01.2020

Im Chemie-Park Delfzijl zwischen Groningen und Emden will Avantium die kommerzielle FDCA-Anlage errichten – sofern bis Ende des Jahres genug Geld zusammenkommt (Foto: Chemie-Park Delfzijl)Im Chemie-Park Delfzijl zwischen Groningen und Emden will Avantium die kommerzielle FDCA-Anlage errichten – sofern bis Ende des Jahres genug Geld zusammenkommt (Foto: Chemie-Park Delfzijl)

Es wird nun doch eine Erzeugung von Furandicarbonsäure (FDCS) in den Niederlanden geben, allerdings wird die Anlage des Biopolymer-Spezialisten Avantium (Amsterdam / Niederlande) im Chemie Park Delfzijl deutlich kleiner als zuletzt angedacht. Sofern das Unternehmen bis Jahresende die notwendigen Gelder zusammenbekommt, könnte 2021 mit dem Bau begonnen werden. Die Inbetriebnahme der Vorproduktlinie für den Biokunststoff Polyethylenfuranoat (PEF) ist für 2023 geplant.

Avantium hat nach eigenen Angaben bereits gut zwei Drittel der notwendigen Finanzierungssumme von etwa 150 Mio EUR eingesammelt. Etwa 35 Mio EUR nimmt das Unternehmen selbst in die Hand, der Rest soll von der Europäischen Union, einem regionalen Konsortium um die Provinz Groningen und die dortige Hafengesellschaft sowie mehreren anderen Quellen kommen.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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