Borealis: Niedrigere Polyolefinpreise drücken den Gewinn

07.11.2019

Die PE-Anlage am österreichischen Produktionsstandort Schwechat (Foto: Borealis)Die PE-Anlage am österreichischen Produktionsstandort Schwechat (Foto: Borealis)

Der Kunststofferzeuger Borealis (Wien / Österreich) spürt den Druck der gesunkenen Polyolefinpreise. Im dritten Quartal 2019 rutschte der Nettogewinn gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um mehr als ein Viertel auf 207 Mio EUR ab. Und Besserung ist nicht in Sicht. „Für das vierte Quartal 2019 erwarten wir anhaltenden Druck auf den Polyolefinmarkt in Asien und schwächere integrierte Polyolefinmargen in Europa“, sagt der Vorstandsvorsitzende Alfred Stern.

Die Gewinneinbußen führte er insbesondere auf die niedrigen Polyolefinpreise in Asien zurück, denn sie senkten den Ergebnisbeitrag des Joint Ventures Borouge (Ruwais / Vereinigte Arabische Emirate). In Europa blieben die integrierten Polyolefinmargen den Angaben nach hingegen „solide“. Die Umsatzerlöse des Konzerns sanken im dritten Quartal derweil um 4 Prozent auf 1,96 Mrd EUR.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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