Butadien: BASF meldet Force Majeure

27.03.2019

2009 in Betrieb genommene Linie für Cyclododekanon in Ludwigshafen (Foto: BASF)2009 in Betrieb genommene Linie für Cyclododekanon in Ludwigshafen (Foto: BASF)

Aufgrund „unvorhersehbarer technischer Probleme" an der Butadien-Anlage in Ludwigshafen hat BASF (Ludwigshafen) Mitte März 2019 Force Majeure auf die Chemikalie erklärt. Die Maßnahme gelte bis auf weiteres, wie ein Sprecher auf Nachfrage erklärte. Nicht klar ist allerdings, ob die Linie vollständig ausgefallen ist oder ob mit verminderter Kapazität weiterproduziert wird.

Die Anlage ist trotz ihrer vergleichsweise geringen Größe bedeutsam, weil im BASF-Verbund Butadien unter anderem ein wichtiges Vorprodukt für Cyclododekanon ist, aus dem PA 12 erzeugt wird. „Wir erwarten keine unmittelbare Auswirkung auf unsere Lieferfähigkeit von Cyclododekanon gegenüber unseren Kunden", sagte der BASF-Sprecher. Man könne abhängig von der weiteren Entwicklung der Situation und deren Dauer Auswirkungen auf die Cyclododekanon-Versorgung aber nicht ausschließen.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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