Deutsche Chemieindustrie: „Der Green Deal braucht ein Geschäftsmodell“

22.04.2024

„Wir müssen konsolidieren“: Brenntag-CEO Dr. Christian Kohlpaintner (Foto: KI)„Wir müssen konsolidieren“: Brenntag-CEO Dr. Christian Kohlpaintner (Foto: KI)

„Die Chemieindustrie in Europa wird überleben. Da mache ich mir gar keine Sorgen.“ – Mit diesem optimistischen Resümee erntete Dr. Christian Kohlpaintner viel Zustimmung auf der „Jahrestagung Chemie“, die das „Handelsblatt“ in Frankfurt veranstaltete. „Europa ist und bleibt die Heimat der Spezialchemie“, setzte der Vorstandsvorsitzende des weltgrößten Chemiedistributeurs Brenntag noch einen obendrauf. Langfristig muss das Ziel der Chemieindustrie lauten: die eigene Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Konkurrenz aus dem Mittleren Osten sowie aus Asien und den USA wiederherstellen und sichern. Wie das gelingen könnte, skizzierte Dr. Stephan Kothrade, CTO im Konzernvorstand des Chemieriesen BASF: „Wir müssen die grüne Transformation in ein Geschäftsmodell übersetzen.“

Ähnliches hatte zuvor schon Johannes Heckmann, der Vorstandsvorsitzende des Spezialchemieherstellers Nabaltec gefordert. Er verlangte, dass es neben dem politisch forcierten Green Deal auch einen entsprechenden Industrial Deal geben müsse, um faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber den USA, China und dem Mittleren Osten zu schaffen. In dasselbe Horn stieß Dr. Markus Steilemann, der Vorstandsvorsitzende von Covestro und im Ehrenamt Präsident des Verbands der Chemischen Industrie (VCI, Frankfurt am Main). Er sehe zwar „zarte Pflänzchen einer wirtschaftlichen Erholung“, doch brauche es einen „Booster für mehr Wettbewerbsfähigkeit“. 

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