Verlagerung: Bauteile für Spritzgießmaschinen sollen künftig auch in Serbien gefertigt werden (Foto: Engel)
Mit der Einrichtung einer Produktion in Serbien verlagert Engel (Schwertberg / Österreich) Teile der Fertigung mechanischer Komponenten aus den österreichischen Werken. Wie viel Geld dafür in die Hand genommen wird und welche Einsparungen mittelfristig erzielt werden sollen, sagte das Unternehmen nicht.
In Kikinda im äußersten Norden Serbiens und nahe der rumänischen Stadt Temeschburg mietet der Spritzgießmaschinenbauer nach Angaben einer Sprecherin eine bestehende Halle mit einer Fläche von 13.000 m². Derzeit befinde sich das Werk im Aufbau, heißt es. Innerhalb von drei Jahren will Engel die Beschäftigtenzahl schrittweise auf 150 Mitarbeiter bringen. Diese sollen mit spanabhebenden Verfahren Bauteile für Spritzgießmaschinen und Systemlösungen herstellen. Ob gleichzeitig Stellen in den österreichischen Werken abgebaut werden, ist unklar. Die Sprecherin erklärte auf KI-Nachfrage, es ließen sich daraus „keine konkreten Stellenabbauzahlen für einzelne österreichische Standorte ableiten“. Ziel sei es, dort „Kapazitäten für anspruchsvollere, kundenindividuelle Systemlösungen“ freizumachen.