Evonik: Neues Verfahren für PA-Vorprodukt Adipinsäure

11.02.2020

Prof. Robert Franke (Foto: Evonik)Prof. Robert Franke (Foto: Evonik)

Einen Durchbruch in der Carbonylierungschemie hat Evonik (Essen) gemeldet. Einem Forschungsteam unter führender Beteiligung des Chemiekonzerns sei es erstmals gelungen, den Ausgangsstoff 1,3-Butadien auf direktem Wege doppelt zu carbonylieren, um daraus Adipate (Salze der Adipinsäure) herzustellen, heißt es aus Essen. Dies lege den Grundstein für eine umweltfreundlichere und kostengünstigere Syntheseroute in großem Maßstab.

Adipate werden jährlich in Mengen von mehreren Millionen Tonnen produziert und dienen als Ausgangsstoffe für die Herstellung von Polyamid 6.6, aber auch zahlreicher anderer Produkte wie Weichmacher, Parfüms, Schmierstoffe, Lösungsmittel und verschiedener pharmazeutischer Wirkstoffe. Das Team agierte unter der Leitung von Prof. Matthias Beller, Direktor des Leibniz-Instituts für Katalyse (Likat, Rostock) sowie Prof. Robert Franke von Evonik Performance Material.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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