International im Wettbewerb: Der weltweite Bedarf an Gas treibt die Preise (Foto: Panthermedia/Fastof)
Die Erleichterung über die Deeskalation des Iran-Kriegs im Juni währte nur kurz. Schon im Juli flammten die Angriffe erneut auf. Die Folge: Die Notierungen für Gas gingen wieder nach oben. Zudem könnte die neuerliche Eskalation im Nahen Osten mittelfristig für Versorgungsengpässe sorgen. Die Gasspeicher in Deutschland und in Europa sind derzeit weniger gefüllt als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr.
Gleichzeitig sind die Auffüllraten überschaubar und die Importmengen schwach. Diese Gemengelage bildete im Juli angesichts der Notwendigkeit, Gas für die Stromproduktion zu nutzen, um eine Grundlast sicherzustellen, den Nährboden für Preiserhöhungen.