GFK-Recycling: Bundesamt sieht Engpass bei Windkraft-Rotorblättern

13.12.2019

Grob zerkleinerte Windkraftrotorblätter auf glasfaserverstärkten Kunststoffen (Foto: Neowa/Butenhoff)Grob zerkleinerte Windkraftrotorblätter auf glasfaserverstärkten Kunststoffen (Foto: Neowa/Butenhoff)

Für die aus glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) bestehenden, ausgedienten Rotorblätter von Windkraftanlagen gibt es zu wenig Recyclingkapazitäten in Deutschland und Europa, warnt das Umweltbundesamt (UBA, Dessau). Eine Rückbauprognose geht bis 2024 von einem Aufkommen von bis zu 70.000 t GFK- und carbonfaserverstärkten (CFK)-Abfällen jährlich aus. Insbesondere für die GFK-Mengen existiert nach Ansicht des Amtes bislang nur eine einzige Anlage – jene von Neocomp (Bremen) bei Bremen – mit weniger als der Hälfte der notwendigen Kapazität.

Die aktuelle Studie der Behörde basiert auf dem Auslaufen der Förderung der ersten Windkraftanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Auf deren Basis erwarten die UBA-Experten ab 2021 eine Modernisierungswelle dieser alten Windräder.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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