Glasfasern: Nippon Electric Glass warnt vor Unwirtschaftlichkeit

10.04.2024

Glasfasermaterialien zur Kunststoffverstärkung stehen unter starkem Preisdruck (Foto: PantherMedia/experiencesnw)Glasfasermaterialien zur Kunststoffverstärkung stehen unter starkem Preisdruck (Foto: PantherMedia/experiencesnw)

Der anhaltende Preisdruck und die steigenden Kosten diverser Produktionsfaktoren setzen die Glasfaserindustrie in Europa offensichtlich zunehmend unter Druck. Mit Nippon Electric Glass (Europa: Hindley / Großbritannien) wagt sich der zweite Erzeuger mit einem durchaus als Hilferuf interpretierbaren Schreiben an die Öffentlichkeit. Zuvor hatte Wettbewerber 3B Fibreglass (Battice / Belgien) Preiserhöhungen von bis zu 15 Prozent als unabdingbar erklärt.

In der derzeitigen Gemengelage übt der bestehende Mengenüberhang in China erheblichen Preisdruck aus. Daran ändert auch die Tatsache wenig, dass die EU-Kommission die Anti-Dumping-Maßnahmen auf Glasfaserprodukte aus China um fünf Jahre verlängert hatte. 

Das führt bei Eric Barouillet – bei NEG gesamtverantwortlich für das Glasfasersegment – zu der Aussage, das Geschäft mit Glasfasern sei unter diesen Voraussetzungen „langfristig nicht wirtschaftlich zu betreiben“. Aktuell kann jedoch keine Rede davon sein, dass die Glasfaserproduzenten auf dem europäischen Markt auch nur einen Teil dieser Forderungen tatsächlich umsetzen könnten. 

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