Indorama: PET/PTA-Erzeugung Rotterdam auf dem Prüfstand

11.04.2024

Integrierte PTA/PET-Produktion in Rotterdam (Foto: Indorama)Integrierte PTA/PET-Produktion in Rotterdam (Foto: Indorama)

„Neue Megatrends in der Industrie sorgen für fundamentale Veränderungen der globalen Chemiemärkte“, resümierte Aloke Lohia, Milliardär, Gründer und Chef des Polyester-Konzerns Indorama (Bangkok, Thailand). Diese Veränderungen sind der Grund für die Überarbeitung der Geschäftsstrategie – und diese wiederum für das denkbare Aus für die Erzeugung von PET und dessen Vorprodukt Terephthalsäure (PTA) in Rotterdam. Der Konzern hat unter Leitung von PET-Chef Dilip Kumar Agarwal am 5. April 2024 Gespräche mit Arbeitnehmervertretern begonnen, um die „mögliche Zukunft der Aktivitäten“ auszuloten. 

Eine Entscheidung gegen Europa als Produktionsstandort käme nicht überraschend, sind die hiesigen Werke der PET-Strecke doch trotz Vollintegration inzwischen global kaum mehr wettbewerbsfähig. Daran ändern auch die Strafzölle auf PET-Einfuhren aus China von bis zu 24 Prozent wenig, die erst kürzlich von der EU-Kommission endgültig festgelegt wurden. Als jüngstes Beispiel kann Ineos (London / Großbritannien; ) gelten, mit der Entscheidung, die kleinere und ältere der beiden Produktionslinien für PTA im belgischen Geel dauerhaft abzustellen.

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