Rote Zahlen oder rosige Zukunft? Produktion von anorganischen Pigmenten (Foto: Lanxess)
Mit höheren Verkaufspreisen und mehr Absatzmenge hat der Spezialchemiekonzern Lanxess (Köln) im zweiten Quartal 2026 etwas Boden gutgemacht. Das Ebitda vor Sondereffekten stieg um 1 Prozent auf 152 Mio EUR, und der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahresquartal um etwas mehr als 6 Prozent auf 1,56 Mrd EUR zu. Dennoch vergrößerte sich der Verlust im Quartal auf -52 (-45) Mio EUR – sodass der Halbjahresverlust nun fast doppelt so hoch ausfällt wie im Vorjahr.
Das Ebitda vor Sondereffekten für das Gesamtjahr beließ der Vorstand um CEO Matthias Zachert dennoch bei 450 bis 550 Mio EUR. Ein Abschluss am oberen Ende dieses Korridors könnte das Unternehmen sogar knapp in die schwarzen Zahlen bringen. Einiges wird jedoch davon abhängen, wie sich der Nahost-Krieg, die Rohstoffpreise und vor allem die derzeit bedrängte Konkurrenz aus China in der zweiten Jahreshälfte entwickeln.