Bald ein Bild mit Seltenheitswert? Der Fahrermangel könnte dabei helfen, die Lkw-Staus auf deutschen Autobahnen aufzulösen (Foto: Pexels/Tudor Smith)
Während einige Großreedereien wie Maersk oder CMA CGM ihre Frachter wieder durchs Rote Meer statt um das Kap der Guten Hoffnung herumfahren lassen, zögert Hapag-Lloyd noch, diese Entscheidung zu treffen. Grund: Deutschlands größte Reederei hält die Sicherheitslage für nach wie vor zu angespannt.
Die Gefahr zerstörter Lieferketten sieht auch eine Verbändeinitiative, zu der sich unter anderem der Verband der Chemischen Industrie, der Bundesverband der Deutschen Industrie, diverse Handelsverbände sowie etliche Speditions- und Logistikverbände zusammengeschlossen haben. Unisono fordern sie in einem „gemeinsamen Weckruf zur Bekämpfung des Fahrermangels im Straßengüterverkehr“ die Politik auf, sich des Problems anzunehmen. Den ausführlichen Logistik-Report inkl. der Frachtraten für die weltweit acht wichtigsten Passagen veröffentlicht Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) einmal wöchentlich in einem Online-Report.